Wir machen eine Pause

Seit jetzt schon 1,5 Jahren waren wir mit euch auf den Straßen und haben Großes auf die Beine gestellt. 😃😃
Wir haben viel erreicht aber das Ganze ist auch anstrengend.💩
In den nÀchsten Wochen wird es daher erstmal keine Demos von uns geben.
Über unsere Accounts bekommt ihr allerdings weiterhin Informationen ĂŒber Demos etc. von anderen Gruppen!🌐📣

Wir sehen uns bald wieder, haltet euch bereit denn wir werden wieder Ungehorsam die Straßen fluten!đŸ”„âœŠđŸżđŸŽ

NĂ€chste Demonstration am 6.3.

Am nĂ€chsten Freitag, dem 6. MĂ€rz, gehen wir erneut gemeinsam auf die Straße! Zwei Tage vor dem globalen Frauen*Kampftag solidarisieren wir uns dabei mit dem Frauen*BĂŒndnis und thematisieren die Rolle von Frauen* und MĂ€dchen* in unserem Kampf fĂŒr Klimagerechtigkeit: Als gesellschaftlich benachteiligte Gruppe in jedem Land dieser Welt leiden Frauen* meist stĂ€rker unter Naturkatastrophen, gesellschaftlichen Unruhen, Armut, Gewalt und Migration. Zugleich ist der aktuelle Umgang mit der Klimakrise Ausdruck einer zutiefst patriarchalen weltweiten Ordnung. Der Kampf gegen diese Ordnung ist feministisch und antipatriarchal! In einer geschlechterbefreiten Gesellschaft können wir alle gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen angehen, die Klimakrise ĂŒberwinden und nach globaler Gerechtigkeit streben.

Deshalb: Geht mit uns am nĂ€chsten Freitag auf die Straße! Wir treffen uns um 16:00 Uhr am Zoo, und enden um 17:00 Uhr an der Konstablerwache. Auf dem Weg wird es kreative Aktionen geben und im Anschluss eine Performance gemeinsam mit Menschen vom Frauen*Streik. Klimagerechtigkeit ist feministisch!

Gemeinsame Fahrt zur Siemens-AktionĂ€rsversammlung in MĂŒnchen

Am 05.02. findet die große AktionĂ€rsversammlung von Siemens in MĂŒnchen statt.
In den letzten Wochen hat Siemens trotz unseres bundesweiten Protestes endgĂŒltig beschlossen, sich an dem neuen Kohlemineprojekt in Australien zu beteiligen. Gerade in Australien, wo gerade unzĂ€hlige Tiere und Menschen an den Buschfeuern sterben, die sich mit steigenden Emissionen und Temperaturen nur verschlimmern werden! Die Förderung und der Export der Kohle schaden Umwelt, Klima und Artenvielfalt enorm, so fĂŒhrt der Transport mitten durch das Great Barrier Reef hindurch.
Zugleich soll in Deutschland ein neues Kohlekraftwerk, Datteln IV, in Betrieb genommen werden, auch dagegen stellen wir uns!
Deshalb fahren wir gemeinsam mit einem Bus nach MĂŒnchen, um auch vor Ort zu zeigen, dass Siemens mit seiner klimaschĂ€dlichen Heuchelei nicht unbemerkt davonkommt!

Möchtest du auch mitkommen?
Wir fahren um 3:30 Uhr morgens am 5.2. los. Ab 8:00 Uhr sind wir in MĂŒnchen. Vor Ort gibt es Aktionen und eine Demo.
ZurĂŒck fahren wir am gleichen Tag um 20:00 Uhr.
Ein Ticket kostet 20€
.Bei Interesse, schreib uns einfach eine E-Mail an: frankfurt (Àt) fridaysforfuture (punkt) de , denn wir haben noch PlÀtze frei.

31.01.2020

Diesen Freitag wird es wieder eine Demo geben, wir setzen uns dieses Mal vor allem mit dem Thema der Luftverschmutzung in StĂ€dten auseinander. Hierzu treffen wir uns um 14:30 Uhr am Nibelungenplatz und ziehen gemeinsam zum Matthias-Beltz-Platz. Von dort aus schließen wir uns einer Kundgebung der Frankfurter Initiative „Nix NOx“ an, und blockieren mit anderen Organisationen, wie Extinctinon Rebellion, Greenpeace, dem VCD und anderen, die Friedberger Landstraße bis 18:00 Uhr.

Warum tun wir das? Die Friedberger Landstraße ist seit langem ein Symbol fĂŒr den Autoverkehr in den StĂ€dten. Dieser fĂŒhrt zu anhaltender Luftverschmutzung mit massiven gesundheitlichen SchĂ€den fĂŒr die Anwohner*innen. Obwohl die europĂ€ischen Grenzwerte fĂŒr Schadstoffe nicht eingehalten werden, weigert sich die Stadtregierung etwas an der Lage zu Ă€ndern. Wir kritisieren diese PassivitĂ€t und fordern gemeinsam ein Umdenken in der stĂ€dtischen MobilitĂ€t hin zu ÖPNV und Fahrrad und weg vom Auto. Zudem ist dieses lokale Problem ein weiteres Symptom einer allgemeinen Klimapolitik, die lieber die Autokonzerne schĂŒtzt als ihre BĂŒrger*innen. Deshalb fordern wir, lokal genauso wie global, eine konsequente Verkehrswende, die Emissionen reduziert und fĂŒr alle fair ist.

Mehr Informationen findet ihr wie immer auf unseren anderen KanÀlen!

Australien brennt.

Diesen Freitag, dem 10.01., streiken wir erneut fĂŒr Klimagerechtigkeit. Die Demonstration beginnt wieder um 12 Uhr an der Bockenheimer Warte. Im Besonderen Fokus der Demonstration steht dieses mal Siemens. In Australien brennen zur Zeit riesige FlĂ€chen, Menschen und Tiere sterben und sind auf der Flucht, wĂ€hren die Regierung weiter fröhlich Kohle abbaggert, verschifft, verbrennt.
Eine der grĂ¶ĂŸten geplanten Kohleminen in Australien ist das Projekt Adani. Das Kohle befördern ist nicht nur schĂ€dlich fĂŒr die umliegenden Ökosysteme sondern auch fĂŒr das weltweite Klima. Siemens wird in den nĂ€chsten Tagen entscheiden ob sie wichtige Schaltanlagen an das Projekt liefern werden oder nicht.
Deswegen mĂŒssen wir erheblichen Druck auf den Konzern ausĂŒben, um die Entscheidung klar fĂŒr unsere Zukunft und die des Planeten und nicht fĂŒr Geld und Profit zu fĂ€llen zu lassen.
Lasst uns morgen laut und kreativ vor das brasilianische Konsulat und uns solidarisch mit den Menschen vor Ort zeigen! Klimagerechtigkeit geht nur global gedacht!

Wir freuen uns auf euch 🙂

#stopadani #climatejusticenow

03.01.2020

Nachdem wir letzte Woche anstatt einer Demo ein gemĂŒtliches Treffen im GreenpeacebĂŒro veranstaltet hatten, wird es diesen Freitag wieder eine Demonstration, ausgehend von der Bockenheimer Warte um 12 Uhr, geben. Diese wird auf die Problematiken die Feuerwerke verursachen eingehen. Wir bitten alle Menschen MĂŒll, welcher von den Silvesterraketen verursacht wurde mit zu bringen, da es zum Abschluss eine kĂŒnstlerische Aktion geben.

4.200 Tonnen Feinstaub werden laut dem Umweltbundesamt jÀhrlich durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern freigesetzt. Dies entspricht etwa 2% der gesamten freigesetzten Menge von Feinstaub und 15,5% der Menge, die Autos pro Jahr zusammengenommen in die Luft blasen in Deutschland

FĂŒr mehr Information schaut auf unseren anderen KanĂ€len vorbei!

17.01. Großdemo

Unsere nĂ€chste große Demonstration wird am 17.01. in Mainz stattfinden. NatĂŒrlich werden wir gemeinsam aus Frankfurt anreisen, nĂ€here Informationen dazu werden noch veröffentlicht werden.
FĂŒr mehr Infos drĂŒckt hier und fĂŒr den Sharepic Generator hier.

Wir sehen uns auf der Straße!

Wir haben keine Zeit mehr!

Im Januar jÀhrt sich der erste bundesweite Streik von Fridays for Future.
Dies wollen wir als Anlass nehmen um Bilanz zu ziehen. Was hat sich seither in der Politik geÀndert? Kaum etwas.
Die Politik handelt nicht. Immer noch nicht.
Obwohl nun seit knapp einem Jahr weltweit ununterbrochen Streiks stattfinden und es die Klimakrise lÀngst in den Fokus der Gesellschaft geschafft hat, bekommen wir nach wie vor nichts anderes als leere Phrasen und heuchlerische Worte von Seiten der Politik zu hören. Und da macht es kaum einen Unterschied, ob man auf Bundes- oder Landesebene schaut.

Dass die Bundesregierung kein Interesse an einem zukunftsweisenden Wandel hat, ist spÀtestens mit ihrem lÀcherlichen Klimapaket bewiesen.


Daher werden wir das neue Jahr am 17. Januar mit einem gemeinsamen Streik aus 3 BundeslĂ€ndern beginnen! Gemeinsam wollen wir Widerstand leisten. Gegen die derzeitige Politik, die den Wirtschaftswachstum ĂŒber alles stellt. Gegen die Profitgier, fĂŒr die unsere Zukunft verbrannt wird.

Und die Politik schaut nicht nur zu, sondern unterstĂŒtzt diesen Vorgang aktiv. Konzerne, welche mit ihren Produktionsweisen unsere Lebensgrundlage vernichten, werden nach wie vor nicht aktiv in die Verantwortung gezogen. Die Politik beugt sich der Wirtschaft.

Dies ist ein Zustand welcher nicht lĂ€nger stillschweigend hingenommen werden kann. Um diesen Planeten zu retten, darf die Politik nicht lĂ€nger von der Wirtschaft abhĂ€ngig bleiben. Uns rennt die Zeit davon! Sei dabei, wenn wir uns am 17. Januar mit Menschen aus ganz Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen in Mainz versammeln, um gemeinsam fĂŒr den Klimaschutz und fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige, klimabezogene Politik der Landes- und Bundesregierung zu protestieren!

We won‘t give up.


Change is coming!

13.12. Geburtstagsstreik

Fridays for Future Frankfurt feiert am 13.12. Geburtstag! Seit einem Jahr Streiken wir nun ununterbrochen, eine Leistung auf die wir alle stolz sein können! Daher wird es an diesem Freitag auch keine normale Demonstration geben, sondern wir werden alle gemeinsam tanzen! Auch wenn wir unsere Ziele noch nicht erreicht haben, etwas Entspannung muss auch mal sein. Wir treffen uns wie gewohnt um 12 Uhr an der Bockenheimer Warte!

29.11., global day of climate action

Auch hier in Frankfurt wird es an diesem Tag eine Aktion geben.
Wir werden um 12 Uhr an der Bockenheimer Warte und am Zoo starten. Doch diese Demonstrationen sind lediglich der Auftakt! Beide Demonstrationen werden auf die Zeil ziehen, welche wir unter dem #Zeilblockieren fĂŒr einen gewissen Zeitraum blockieren werden! Und dafĂŒr brauchen wir viele Menschen! Daher: bringt alle eure Freund*innen, Bekannte und Verwandte mit!
Gemeinsam fĂŒr eine lebenswerte Zukunft fĂŒr Alle!


Dabei ist es uns wichtig, dass niemand zu schaden kommt, weder unsere Demonstrant*innen, noch die unbeteiligten Passant*innen. Daher werden wir uns völlig friedlich verhalten. ZusÀtzlich zur symbolischen Blockade wird es noch diverse kreative Aktionen vor Ort geben,

Unser Aufruf

Laut, wĂŒtend und unbequem – Klimagerechtigkeit jetzt
Am 20.09. 2019 gingen mehrere Millionen Menschen weltweit auf die Straßen
 1,4 Millionen allein in Deutschland. Und die Reaktion der Bundesregierung? Ein lĂ€cherliches Klimapaket, welches seinem Namen nicht weniger gerecht werden könnte.
Dem 1,5°C Ziel wurde eine klare Absage erteilt. Das akzeptieren wir nicht. Am 29. November, dem Freitag vor dem Beginn der Klimakonferenz, ziehen wir die Grenze.
Wir werden gemeinsam einen Schritt weiter gehen und den Druck auf Politik und Wirtschaft weiter erhöhen. Am Black Friday, dem Tag an dem Konzerne und Firmen den höchsten Profit des Jahres einfahren:
Konzerne, die durch ihren Drang nach grenzenloser Profitmaximierung unsere Lebensgrundlage zerstören und unter den schlimmsten Bedingungen in den ProduktionslÀndern Mensch und Natur ausbeuten.
Dieses Wirtschaften auf Kosten unserer Zukunft prangern wir an. Am diesem Tag wird es heißen #Zeilblockieren!
Unser Fokus liegt dabei nicht auf den einzelnen Endverbrauchern, sondern darauf die Konzerne in die Verantwortung zu ziehen und die Art und Weise wie wir Wirtschaften zu hinterfragen.
Drei Tage spĂ€ter, am 2.12., beginnt die COP 25 in Madrid. Eine erneute Möglichkeit zu handeln, um die katastrophalen Folgen der Klimakrise einzudĂ€mmen. Wir können uns keine weitere ergebnislose Konferenz leisten. Doch aktuell sieht es nicht danach aus, als wĂŒrde diese Konferenz anders als die 24 vorhergegangenen ausgehen. Und das darf nicht passieren.

Lasst uns gemeinsam Widerstand leisten, und fĂŒr unser aller Zukunft kĂ€mpfen!
Climate Justice! Global Justice!

Unsere Forderungen an die EZB!

1) Keine Kohle fĂŒr Kohle! (und andere fossile EnergietrĂ€ger)

Wir fordern den sofortigen Stopp aller direkten und indirekten Förderungen fĂŒr fossile Sektoren. So sollen in Zukunft Anleihen nur noch von Unternehmen gekauft werden, die im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen handeln.
Obwohl die EZB als Organ der EuropĂ€ischen Union ebenfalls zur Einhaltung des Pariser Klimaschutzvertrags verpflichtet ist, versorgte sie seit Juni 2016 europĂ€ische Großkonzerne, die im fossilen Sektor aktiv sind, mit Milliarden Euro in Form von spottbilligen Krediten. In Deutschland kamen Daimler, BMW, VW, E.ON und HeidelbergCement in den Genuss dieser exklusiven finanziellen FĂŒrsorge. Statt Geld in den dringend notwendigen sozial-ökologischen Umbau zu lenken und beispielsweise erneuerbare Energien zu fördern, wird die CO2-intensive Industrie gefördert.

2) Pariser Klimaabkommen

Wir fordern die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens als vorrangiges Ziel der EZB, ebenso wie das Schaffen und Halten an VollzeitbeschĂ€ftigungen fĂŒr BĂŒrger*innen der EuropĂ€ischen Union. PreisstabilitĂ€t allein zu gewĂ€hrleisten, reicht in Zeiten der Klimakrise nicht.
Die EZB garantiert den Status quo der FinanzmĂ€rkte mit ihren Banken und Schattenbanken. Diese investieren in gigantischem Maße in fossile Industrien und ĂŒberschreiten mit ihrer unendlichen Wachstumsorientierung die Belastungsgrenzen des Planeten.

3) Keine Sparpolitik fĂŒr die sozial-ökologische Wende!

Wir fordern die Aufhebung der drastischen Sparprogramme die im Zuge der Eurozonen-Krise ab 2010 in Kraft getreten sind. DarĂŒber hinaus soll die EZB in großem Stil einen raschen, sozial-ökologischen Umbau der Wirtschaft der Eurozonen-Staaten direkt finanzieren.
Die europĂ€ische Zentralbank beteiligte sich federfĂŒhrend daran, die Sparprogramme in vielen (sĂŒd-)europĂ€ischen Staaten durchzusetzen. Öffentliche, klimapolitisch sinnvolle Ausgaben wie Investitionen in erneuerbare Energien oder in den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) wurden massiv beschnitten.

Somit wird wertvolle Zeit, welche fĂŒr einen sozial-ökologischen Umbau verwendet werden muss, verschwendet.

4) Demokratisierung der EZB

Wir fordern, dass die EZB einer demokratischen Kontrolle durch das EuropÀische Parlament und der nationalen Parlamente der Euro-MitgliedslÀnder unterworfen wird, sowie einer unabhÀngigen Expertenkommission aus zivilgesellschaftlichen Akteuren und Wissenschaftler*innen. Diese sollen unter anderem die Handlungen der EZB kritisch beobachten, und die Einhaltung der PrioritÀten gewÀhrleisten
Die EZB entzieht sich im Streben nach UnabhÀngkeit im ordoliberalen Sinne, jedweder ernsthaften Kontrolle von Regierungen und Parlamenten. Stattdessen stellt sie durch ihre Konzeption eine direkte NÀhe zur Minderheit einer Finanzmarktöffentlichkeit dar.