Am 24.04. ruf Fridays For Future bundesweit zu Demonstrationen auf. Während die Klimakrise immer weiter eskaliert hypen Politik und Lobby fossiles Gas wie kaum sonst was. Statt echter Energiewende, statt nem Wandel hin zu günstiger erneuerbarer Energie für alle, werden erkämpfte Marginalfortschritte rückgängig gemacht und massiv die fossile Gasinfrastruktur ausgebaut.
Wir haben keinen Bock auf noch mehr fossile, keinen Bock auf so dreckige Scheinlösung. Wir lassen uns nicht verarschen sondern kreiden diese dreckige Politik lautstark an.
Am 24.04. gilt es laut zu sein, mehr Leute aufmerksam zu machen und kraftvoll für eine klimagerechte Zukunft einzustehen und alles dran zu setzen diese zu erkämpfen!
Gestern waren wir mit über 2000 Leuten auf der Straße, um für Klimagerechtigkeit zu demonstrieren. Doch unser Programm für den Globalen Klimastreik-Tag beinhaltete noch mehr.
Public-Climate-School
Am Freitagvormittag trafen sich einige Schüler*innen und weitere junge Menschen zu unserer Public Climate School (PCS). Wir hatten einen tiefgehenden Workshop zu Gefühlen und Emotionen zur Klimakrise von den Psychologists for Future. Danach gab es einen Koch-Workshop von Food thats left: Aus geretteten Lebensmitteln unserer Überfluss-Gesellschaft kochten wir einen Gemüseeintopf mit Tofu und machten Obstsalat und Kaffee. Diese veganen Gerichte gab es dann im Verlauf des Nachmittags für alle Menschen kostenlos (wer kann, konnte Geld an das KüfA-Kollektiv spenden). Nach dem Mittagessen gingen wir dann zum letzten Workshop: „Wie bringe ich Klimaschutz an meine Schule?“. Den ganzen Tag über hatten wir einen interessanten Austausch über klima- und gesellschaftspolitische Themen – eine gute Abwechslung zum tristen täglichen Schulunterricht. Mehrere Teilnehmer*innen der PCS wollen sich jetzt auch in unserer Frankfurter FFF-Ortsgruppe engagieren.
Demonstration
Gegen 15 Uhr begann unsere Klima-Demonstration an der Bockenheimer Warte. Tausende Teilnehmer*innen beteiligten sich lautstark und mit vielen bunten Bannern, Plakaten und Fahnen. Auch viele NGOs (Nichtregierungs-Organisationen) waren dabei, unter anderen attac mit einem Infostand. Für gute Beschallung und Musik sorge neben unserem Lautsprecherwagen das Kollektiv Kunstfreiheit mit zwei Lastenfahrrädern mit großen Musikboxen und DJ.
Die Kundgebung startete mit einer Rede von unserer Fridays For Future-Ortsgruppe Frankfurt: Wir demonstrieren für Klimagerechtigkeit, unter dem Motto People over Provite. Nahezu überall wird die Welt ausgebäutet und Menschen werden unterdrückt, damit einzelne Unternehmen noch höhere Gewinne erzielen können. Weiter ging es mit einer Rede der Langener Waldbesetzung „Banny bleibt“. Im Langener Bannwald baut das Unternehmen Sehring Kies ab für immer weitere klimaschädliche Großbauprojekte – und zerstört damit zudem hektaweise Waldfläche. Es folgte das Bündnis für Verkehrswende Frankfurt zum geplanten 10-spurigen Ausbau der Autobahn 5. Um dagegen zu protestieren ist am Sonntag, den 29.09.2024 eine Fahrraddemo über die A5 geplant. Start ist um 14 Uhr am Mainkai (stoppa5ausbau.de).
Die Demonstration verlief von der Bockenheimer Warte in die Innenstadt zur Taunusanlage. Dort, direkt vor der Deutschen Bank, hielt die Gruppe Urgewalt eine spannende Rede über die klimaschädlichen und unmoralischen Investitionen der Deutschen Bank. Zuletzt waren dies unter anderem viele Milliarden Euro für die Förderung und Verbrennung von Flüssigem Erdgas (LNG) in den kommenden Jahren.
Wir demonstrierten lautstark weiter durch das Bankenviertel und die Goethestraße zur Alten Oper.
Dort redeten noch die Psychologists For Future und machten Mut, trotz der aussichtslos scheinenden klimapolitischen Lage aktiv zu werden.
Bei guter Musik und gutem Wetter klang unser Klimastreik aus. Trotz der schwierigen politischen Lage, durch zunehmende rechte und menschenverachtende Debatten, während von den Regierungen gleichzeitig nahezu tatenlos zugesehen wird, wie unsere Zukunft mit der Klimakrise den Bach runter geht, war es ein erfolgreicher Klimastreik-Tag.
Und es geht weiter:
Am Sonntag, den 29.09. ab 14 Uhr rufen wir mit 60 weiteren Gruppen zu einer Fahrraddemo über die A5 auf. Beginn um 14 Uhr am Mainkai, Stopp 15 Uhr am Schwanheimee Ufer, Abschluss ab 16 Uhr an der Bockenheimer Warte.
Wir machen weiter. Wenn ihr jetzt Lust habt, politisch aktiv zu werden, dann könnt ihr uns schreiben über Social Media-Kanäle oder über unsere Mail-Adresse frankfurt@fridaysforfuture.is
Heute ab 15 Uhr gehen wir in Frankfurt auf die Straße, Start ist an der Bockenheimer Warte. Vorher, von 13 bis 15 Uhr gibt es ein kostenloses veganes Mittagessen beim Studihaus an der Bockenheimer Warte.
Wir sehen, wie überall Profite über die Bedürfnisse von Mensch und Natur gestellt werden. Sei es in Langen wo der Wald für eine Kiesgrubenerweiterung gerodet werden soll, oder auch hier in Frankfurt wo die A5 10spurig ausgebaut werden soll – es braucht jetzt ein Umdenken! Deswegen sagen wir PEOPLE OVER PROFIT, wir sehn uns auf der Straße💚🙌
Vor kurzem wurde der Langener Bannwald besetzt, um die Kiesgruben-Erweiterung der Firma Sehring und die damit einhergehende Rodung zu verhindern! Wir solidarisieren uns mit der Waldbesetzung und unterstützen den Protest gegen den Kiesabbau. Kommt gerne vorbei und unterstützt die Waldbesetzung oder die Mahnwache. Gemeinsam stellen wir uns dieser von der Gier nach Profiten gesteuerte Zerstörung in den Weg! 🌳🖤
✨️Position der Waldbesetzung: 50.00598°N, 8.63543°E (Position bei Google Maps), die nächstgelegenen Bahn-Haltestellen sind Langen Flugsicherung oder Langen Bahnhof
Am Freitag, den 20. September gehen wir wieder in Frankfurt und an vielen anderen Orten auf die Straße. Wir organisieren eine große Demo ab 15 Uhr und planen weitere Aktionen an dem Tag. Weitere Infos folgen: Auf Instagram @fridaysforfutureffm, in unseren Infogruppen und auf unserer Website.
Ein offener Brief an die zuständigen Politiker*innen und Institutionen
Am Freitag, dem 07.07. haben wir von Fridays for Future Frankfurt das Parkdach des Parkhauses in Alt-Sachsenhausen besetzt. Als junge Frankfurter*innen wollen wir ein Wochenende lang das Parkdach zum Dachpark machen und so einen utopischen Raum des sozialen Zusammenkommens vorleben. Wir wollen erfahrbar machen, wie man die Fläche, die sonst nur von Autos genutzt wird, anders nutzen kann. Dafür wird das oberste Stockwerk des Parkhauses in einen Dachpark umgewandelt und Standort für unser Klimacamp. Bei vielfältigem Programm wollen wir mit vielen Menschen ins Gespräch kommen, uns zusammen weiterbilden, an vergangene Kämpfe erinnern und gemeinsam mit neuer Kraft planen, wie wir die Verkehrswende in Frankfurt angehen können. Denn eine Innenstadt, die durch Stau und Massen an Autos geprägt ist, kennen wir in Frankfurt nur zu gut. Um dem entgegen zu wirken, spielt die Reduzierung von Parkplätzen eine ganz entscheidende Rolle. Doch das wird in Frankfurt noch viel zu zögerlich angegangen. Vielmehr trägt die Stadtregierung selbst dazu bei, öffentlichen Raum ausschließlich für Autos zu nutzen. Die Parhausbetriebsgesellschaft der Stadt beitreibt 32 Parkhäuser in Frankfurt und verwaltet insgesamt 18.000 Stellplätze. Der motorisierte Individualverkehr muss allerdings nachhaltig aus der Stadt verdrängt werden, um Lebens- und Aufenthaltsqualität Raum bieten zu können! Die Stadtregierung kommt hier ihrer Verantwortung nicht nach! Im Gegenteil: Statt grüne Oasen für alle zu schaffen, erhöhen sie Parkpreise und machen es damit zu einer Frage des Einkommens, wer in Frankfurt parken darf. Ernsthafte Alternativen zum Auto werden dabei nicht geboten. Das Zeigt sich auch am Mainkai: Dieser wird immer nur phasenweise geschlossen, ohne dafür zu sorgen, dass generell weniger Autos durch die Innenstadt fahren. Statt einer sozial- ökologischen Verkehrswende, bekommen wir von der Frankfurt Stadtpolitik nicht mehr als Lippenbekenntnissen. Wir haben aber keine Zeit mehr auf ihrer Politik zu warten. Die Klimakrise führt jetzt schon global zu verheerenden Auswirkungen, die sich mit jedem Zehntel Grad weiter verschärfen werden. Auch Frankfurt bleibt davon nicht verschont. Über Frankfurts Beton- und Asphaltwüsten staut sich die Hitze und schon jetzt sterben in Deutschland immer mehr Menschen an den Folgen der immer heißer werdenden Sommer. Erst vergangenen Montag gab Klimadezernentin Rosemarie Heilig, im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Frankfurter Rundschau, zu, dass Klimaschutz in Frankfurt viel zu langsam vorangehe. Sie wünsche sich mehr „Arschtritte von Fridays for Future“. An eigenen Ideen scheint es der Stadtregierung allerdings nicht zu fehlen. Bei einer Podiumsdiskussion im Februar mit den OB-Kandidat*innen, organisiert von verschiedenen Frankfurt Klimagruppen, äußerte sich Mike Josef für eine Umnutzung von Parkflächen: Es müssen Parkplätze für Stadtgrün freigegeben werden, um das Aufheizen der Stadt zu verhindern. Der Bitte von Frau Heilig wollen wir nun dieses Wochenende, mit dem konkreten Vorschlag von Herrn Josef, nachgehen. Wir fordern daher die Stadt Frankfurt auf, uns das Parkdach für das Wochenende zu überlassen, um einen Raum der Utopie schaffen zu können. Wir machen Verkehrswende selbst! Denn wenn die Politik nicht handelt, handeln wir. Wir laden alle herzlich ein, die Besetzung zu besuchen, an unserem Programm teilzunehmen und gemeinsam über die Verkehrswende zu diskutieren.
Samstag 4.3. 16:00 Klimacafé im Café Kurzschlusz auf dem Campus der Frankfurt University of Applied Sciences für am mitmachen intrerssierte unter 25. Wo du dich über 25 einbringen kannst findest du auf unserer „Mitmachen“ Seite hier
Aufruf
WIR FAHREN ZUSAMMEN
Wir rufen alle Generationen zum globalen Klimastreik am 03.03.2023 an der Alten Oper in Frankfurt auf!
Wir brauchen eine Verkehrswende. Und zwar jetzt!
Zusammen gehen wir am 03.03. in Solidarität mit den Beschäftigten des ÖPNVs* auf die Straße, um uns für eine ökologische und sozial gerechte Verkehrswende einzusetzen.
Der Verkehrssektor macht 1/5 der Emissionen in Deutschland aus und ist damit klima- und gesundheitsschädlich. Trotzdem werden Wälder für mehr Straßen abgeholzt, die nur nochmehr Autos bringen. Die realen Kosten, die durch die Emissionen entstehen, tragen dabei nicht die Autokonzerne, sondern alle, die von der Klimakrise betroffen sind, vor allem Menschen im globalen Süden.
Statt das Geld für Straßenbau auszugeben und teure E-Autos als eine individuelle Lösung zu verkaufen, brauchen wir als gesamte Gesellschaft Mobilität, die klimafreundlich, barrierefrei und für alle zugänglich sein muss.
Deswegen braucht es eine Umverteilung der Gelder:
Die Beschäftigten im ÖPNV müssen besser bezahlt werden, da es ohne sie keine Verkehrswende gibt!
Außerdem muss mehr in den Ausbau von ÖPNV investiert werden und Bahnen mit erneuerbaren Energien fahren. Damit alle mitfahren können, dürfen Tickets keine Frage des Geldes sein. Deshalb muss der ÖPNV kostenlos sein.
Die Klimakrise braucht Lösungen für Alle, anstatt letzlich jede*n mit den Folgen der Krise alleine zu lassen und klimafreundliches Verhalten zur teuern Privatangelgenheit zu erklären.
Lösungen, die nur von unten, von jungen Menschen und den Beschäftigten selber kommen können.
Deswegen laden wir alle ein, mit uns für eine Verkehrswende auf die Straße zu gehen und in Solidarität mit den ÖPNV-Beschäftigten von Ver.di zu streiken.
Lützerath ist ein kleines Dorf im Rheinland, dort findet gerade der Kampf gegen fossile Energie in Deutschland statt. Denn unter dem Dorf liegen große Mengen an Braunkohle.
Im Oktober entschieden die schwarz-grüne Koalition und der Energiekonzern RWE, dass Lützerath für den Abbau der Kohle im Januar geräumt werden soll. Das bedeutet die Zerstörung des Dorfes und Vertreibung der Anwohner*innen. Damit wird bis 2030 die Kohleverbrennung und damit die Emissionen sogar erhöht. Gleichzeitig ist die Energieversorgung nachweislich auch ohne die Kohle unter Lützerath möglich.
Die Kohle muss im Boden bleiben! Es kann nicht sein, dass jetzt, wo der Klimawandel bereits da ist, immer noch neue Kohle verbrannt wird! Eine andere Welt ist möglich: Die Klimabewegung hat bereits vom Tagebau bedrohte Dörfer wie Pödelwitz, das in der Nähe von Leipzig liegt, gerettet. Ein breites Bündnis aus Anwohnerinnen,verschiedenen Organisationen und Klimaaktivist*innen setzt sich seit Jahren für den Erhalt von Lützerath ein.
Gemeinsam können wir die Veränderung bewirken! Deshalb rufen wir alle Menschen auf, am Tag X, an dem Lützerath geräumt wird, mit uns auf die Straße zu gehen!
Wir machen seit Oktober jeden Monat am 1. Samstag ab 16:00 ein Klimacafé im Café Kurzschlusz im Roten Haus auf dem Campus der Frankfurt University of Applied Sciences an der Haltestelle Nibelungenplatz.Wir tauschen uns aus über Klimagerechtigkeit. Manchmal gibt es auch Vorträge. Kommt vorbei!
Die globale und lokale Ungerechtigkeit und auch die Klimakatastrophe verschlimmern sich aktuell rasant, aber werden weiterhin auf die dreisteste Art und Weise ignoriert und toleriert! 🔥🌎
Deswegen steht nächste globale Streik an 🌍!
Und dieses Mal wird er Intersektional. Das heißt wir kämpfen mit unterschiedliche Gruppen zusammen und vereinen Perspektiven und Kämpfe um für eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft einzustehen.
Überall auf der Welt wird am 25.09. gestreikt. Sei auch dabei! ✊🔥💚
Am 25.09. werden Ab 12:00 Kundgebungen an der Alte Oper, Hauptwache und am Römer stattfinden. Im Anschluss an die Kundgebungen wird es Demonstrationszüge geben.