Aktuelles

NĂ€chste Demonstration am 6.3.

Am nĂ€chsten Freitag, dem 6. MĂ€rz, gehen wir erneut gemeinsam auf die Straße! Zwei Tage vor dem globalen Frauen*Kampftag solidarisieren wir uns dabei mit dem Frauen*BĂŒndnis und thematisieren die Rolle von Frauen* und MĂ€dchen* in unserem Kampf fĂŒr Klimagerechtigkeit: Als gesellschaftlich benachteiligte Gruppe in jedem Land dieser Welt leiden Frauen* meist stĂ€rker unter Naturkatastrophen, gesellschaftlichen Unruhen, Armut, Gewalt und Migration. Zugleich ist der aktuelle Umgang mit der Klimakrise Ausdruck einer zutiefst patriarchalen weltweiten Ordnung. Der Kampf gegen diese Ordnung ist feministisch und antipatriarchal! In einer geschlechterbefreiten Gesellschaft können wir alle gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen angehen, die Klimakrise ĂŒberwinden und nach globaler Gerechtigkeit streben.

Deshalb: Geht mit uns am nĂ€chsten Freitag auf die Straße! Wir treffen uns um 16:00 Uhr am Zoo, und enden um 17:00 Uhr an der Konstablerwache. Auf dem Weg wird es kreative Aktionen geben und im Anschluss eine Performance gemeinsam mit Menschen vom Frauen*Streik. Klimagerechtigkeit ist feministisch!

Feministische Demo zum Valentinstag!

Auch diese Woche gehen wir als Fridays for Future Frankfurt am Main gemeinsam auf die Straße! Wir treffen uns um 15:00 Uhr am Zoo und treffen um 17:00 Uhr an der Hauptwache auf die Tanzdemo gegen Gewalt an Frauen* und MĂ€dchen*, der sich solidarisch angeschlossen wird.

Den Valentinstag als Konstrukt der kapitalistischen Popkultur verurteilen wir. Zu hĂ€ufig und zu stark wirkt er sich negativ auf eine gerechte Gesellschaft aus – als Ausdruck eines Konsum- und Kommerzialisierungswahnes, der fĂŒr die Klimakrise und die globale Ungleichheit mitverantwortlich und symptomatisch ist, ebenso wie als Zeichen einer von heteronormativen und patriarchalen Vorstellungen geprĂ€gten unterdrĂŒckenden Gesellschaft.

Dass Klimaschutz und progressive, antidiskriminierende Politik stets Hand in Hand gehen mĂŒssen, steht fĂŒr uns fest – gegen die heutige Form und Funktion des Valentinstages gehen wir gemeinsam auf die Straße! Gemeinsam mit MĂ€dchen* und Frauen*, die noch heute unterdrĂŒckt und diskriminiert werden, fĂŒr eine offene und progressive Gesellschaft, in der jede*r nach seinen eigenen geschlechtlichen und sexuellen Vorstellungen leben, und das Geschlecht nicht mehr Ausschlag gebend fĂŒr Macht und Status ist.

Durch die Klimakrise sind bereits benachteiligte Akteure stets stĂ€rker betroffen – das betrifft, als grĂ¶ĂŸte Gruppe, Frauen*, deren gesellschaftliche Position, teils gar ihre Lebensgrundlagen, weiter untergraben werden. Gleichzeitig bildet die aktuelle, völlig unzureichende Klimapolitik auf globaler Ebene das Armutszeugnis einer von patriarchalen Gesellschaften und Machtstrukturen geprĂ€gten Politik – nicht ohne Grund stehen die beiden aktuell grĂ¶ĂŸten Feinde der Frauenbewegung, die MĂ€nnlichen Chauvinisten Trump und Bolsonaro, auch am stĂ€rksten gegen die Klimagerechtigkeitsbewegung.

Wir kĂ€mpfen dafĂŒr, die verschiedenen globalen FreiheitskĂ€mpfe der UnterdrĂŒckten in der Klimagerechtigkeitsbewegung abzubilden, um auf eine Gesellschaft hinzuarbeiten, die durch die Abwesenheit von Diskriminierung wirklich gerechte Entscheidungen treffen kann, um mit den Herausforderungen unserer Zeit fertig zu werden. Deshalb solidarisieren wir uns mit der Frauen*-Bewegung und gehen gegen Frauen*hass und fĂŒr mehr Klimagerechtigkeit am Valentinstag auf die Straße!

Wir sehen uns am Freitag!

Keine Demo am Freitag – Solidarisierung mit der SeebrĂŒcke

An diesem Freitag, dem 07.02. werden wir keine regulĂ€re Demonstration durchfĂŒhren, da wir in unserem Strategieprozess beschlossen haben, nicht mehr wöchentlich zu streiken, sondern eher Aktionen zu konkreten Themen und Schwerpunkten zu veranstalten.

Deshalb rufen wir als Ortsgruppe gemeinsam mit verschiedenen BĂŒndnispartner*innen zur Mahnwache der SeebrĂŒcke am Samstag, dem 08.02. auf. Diese beginnt um 16:00 Uhr am Römer. Inhaltlich geht es dabei um die europĂ€ische Migrations- und GeflĂŒchtetenpolitik, die Kriminalisierung der Seenotrettung und das Einhalten des Asylrechts als Menschenrecht auch von Seiten der deutschen Bundesregierung.

Die Klimakrise hĂ€ngt eng mit Migrations- und Fluchtbewegungen, vor allem im globalen SĂŒden, zusammen und es ist unsere Verantwortung als historische Hauptverursacher*innen der Klimakrise, uns den GeflĂŒchteten gegenĂŒber solidarisch zu verhalten und die Menschenrechte ohne Kompromisse zu achten. Den Forderungen der SeebrĂŒcke schließen wir uns deshalb an und unterstĂŒtzen die Mahnwache diesen Samstag!

Gemeinsame Fahrt zur Siemens-AktionĂ€rsversammlung in MĂŒnchen

Am 05.02. findet die große AktionĂ€rsversammlung von Siemens in MĂŒnchen statt.
In den letzten Wochen hat Siemens trotz unseres bundesweiten Protestes endgĂŒltig beschlossen, sich an dem neuen Kohlemineprojekt in Australien zu beteiligen. Gerade in Australien, wo gerade unzĂ€hlige Tiere und Menschen an den Buschfeuern sterben, die sich mit steigenden Emissionen und Temperaturen nur verschlimmern werden! Die Förderung und der Export der Kohle schaden Umwelt, Klima und Artenvielfalt enorm, so fĂŒhrt der Transport mitten durch das Great Barrier Reef hindurch.
Zugleich soll in Deutschland ein neues Kohlekraftwerk, Datteln IV, in Betrieb genommen werden, auch dagegen stellen wir uns!
Deshalb fahren wir gemeinsam mit einem Bus nach MĂŒnchen, um auch vor Ort zu zeigen, dass Siemens mit seiner klimaschĂ€dlichen Heuchelei nicht unbemerkt davonkommt!

Möchtest du auch mitkommen?
Wir fahren um 3:30 Uhr morgens am 5.2. los. Ab 8:00 Uhr sind wir in MĂŒnchen. Vor Ort gibt es Aktionen und eine Demo.
ZurĂŒck fahren wir am gleichen Tag um 20:00 Uhr.
Ein Ticket kostet 20€
.Bei Interesse, schreib uns einfach eine E-Mail an: frankfurt (Àt) fridaysforfuture (punkt) de , denn wir haben noch PlÀtze frei.

31.01.2020

Diesen Freitag wird es wieder eine Demo geben, wir setzen uns dieses Mal vor allem mit dem Thema der Luftverschmutzung in StĂ€dten auseinander. Hierzu treffen wir uns um 14:30 Uhr am Nibelungenplatz und ziehen gemeinsam zum Matthias-Beltz-Platz. Von dort aus schließen wir uns einer Kundgebung der Frankfurter Initiative „Nix NOx“ an, und blockieren mit anderen Organisationen, wie Extinctinon Rebellion, Greenpeace, dem VCD und anderen, die Friedberger Landstraße bis 18:00 Uhr.

Warum tun wir das? Die Friedberger Landstraße ist seit langem ein Symbol fĂŒr den Autoverkehr in den StĂ€dten. Dieser fĂŒhrt zu anhaltender Luftverschmutzung mit massiven gesundheitlichen SchĂ€den fĂŒr die Anwohner*innen. Obwohl die europĂ€ischen Grenzwerte fĂŒr Schadstoffe nicht eingehalten werden, weigert sich die Stadtregierung etwas an der Lage zu Ă€ndern. Wir kritisieren diese PassivitĂ€t und fordern gemeinsam ein Umdenken in der stĂ€dtischen MobilitĂ€t hin zu ÖPNV und Fahrrad und weg vom Auto. Zudem ist dieses lokale Problem ein weiteres Symptom einer allgemeinen Klimapolitik, die lieber die Autokonzerne schĂŒtzt als ihre BĂŒrger*innen. Deshalb fordern wir, lokal genauso wie global, eine konsequente Verkehrswende, die Emissionen reduziert und fĂŒr alle fair ist.

Mehr Informationen findet ihr wie immer auf unseren anderen KanÀlen!

Australien brennt.

Diesen Freitag, dem 10.01., streiken wir erneut fĂŒr Klimagerechtigkeit. Die Demonstration beginnt wieder um 12 Uhr an der Bockenheimer Warte. Im Besonderen Fokus der Demonstration steht dieses mal Siemens. In Australien brennen zur Zeit riesige FlĂ€chen, Menschen und Tiere sterben und sind auf der Flucht, wĂ€hren die Regierung weiter fröhlich Kohle abbaggert, verschifft, verbrennt.
Eine der grĂ¶ĂŸten geplanten Kohleminen in Australien ist das Projekt Adani. Das Kohle befördern ist nicht nur schĂ€dlich fĂŒr die umliegenden Ökosysteme sondern auch fĂŒr das weltweite Klima. Siemens wird in den nĂ€chsten Tagen entscheiden ob sie wichtige Schaltanlagen an das Projekt liefern werden oder nicht.
Deswegen mĂŒssen wir erheblichen Druck auf den Konzern ausĂŒben, um die Entscheidung klar fĂŒr unsere Zukunft und die des Planeten und nicht fĂŒr Geld und Profit zu fĂ€llen zu lassen.
Lasst uns morgen laut und kreativ vor das brasilianische Konsulat und uns solidarisch mit den Menschen vor Ort zeigen! Klimagerechtigkeit geht nur global gedacht!

Wir freuen uns auf euch 🙂

#stopadani #climatejusticenow

03.01.2020

Nachdem wir letzte Woche anstatt einer Demo ein gemĂŒtliches Treffen im GreenpeacebĂŒro veranstaltet hatten, wird es diesen Freitag wieder eine Demonstration, ausgehend von der Bockenheimer Warte um 12 Uhr, geben. Diese wird auf die Problematiken die Feuerwerke verursachen eingehen. Wir bitten alle Menschen MĂŒll, welcher von den Silvesterraketen verursacht wurde mit zu bringen, da es zum Abschluss eine kĂŒnstlerische Aktion geben.

4.200 Tonnen Feinstaub werden laut dem Umweltbundesamt jÀhrlich durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern freigesetzt. Dies entspricht etwa 2% der gesamten freigesetzten Menge von Feinstaub und 15,5% der Menge, die Autos pro Jahr zusammengenommen in die Luft blasen in Deutschland

FĂŒr mehr Information schaut auf unseren anderen KanĂ€len vorbei!

17.01. Großdemo

Unsere nĂ€chste große Demonstration wird am 17.01. in Mainz stattfinden. NatĂŒrlich werden wir gemeinsam aus Frankfurt anreisen, nĂ€here Informationen dazu werden noch veröffentlicht werden.
FĂŒr mehr Infos drĂŒckt hier und fĂŒr den Sharepic Generator hier.

Wir sehen uns auf der Straße!

Wir haben keine Zeit mehr!

Im Januar jÀhrt sich der erste bundesweite Streik von Fridays for Future.
Dies wollen wir als Anlass nehmen um Bilanz zu ziehen. Was hat sich seither in der Politik geÀndert? Kaum etwas.
Die Politik handelt nicht. Immer noch nicht.
Obwohl nun seit knapp einem Jahr weltweit ununterbrochen Streiks stattfinden und es die Klimakrise lÀngst in den Fokus der Gesellschaft geschafft hat, bekommen wir nach wie vor nichts anderes als leere Phrasen und heuchlerische Worte von Seiten der Politik zu hören. Und da macht es kaum einen Unterschied, ob man auf Bundes- oder Landesebene schaut.

Dass die Bundesregierung kein Interesse an einem zukunftsweisenden Wandel hat, ist spÀtestens mit ihrem lÀcherlichen Klimapaket bewiesen.


Daher werden wir das neue Jahr am 17. Januar mit einem gemeinsamen Streik aus 3 BundeslĂ€ndern beginnen! Gemeinsam wollen wir Widerstand leisten. Gegen die derzeitige Politik, die den Wirtschaftswachstum ĂŒber alles stellt. Gegen die Profitgier, fĂŒr die unsere Zukunft verbrannt wird.

Und die Politik schaut nicht nur zu, sondern unterstĂŒtzt diesen Vorgang aktiv. Konzerne, welche mit ihren Produktionsweisen unsere Lebensgrundlage vernichten, werden nach wie vor nicht aktiv in die Verantwortung gezogen. Die Politik beugt sich der Wirtschaft.

Dies ist ein Zustand welcher nicht lĂ€nger stillschweigend hingenommen werden kann. Um diesen Planeten zu retten, darf die Politik nicht lĂ€nger von der Wirtschaft abhĂ€ngig bleiben. Uns rennt die Zeit davon! Sei dabei, wenn wir uns am 17. Januar mit Menschen aus ganz Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen in Mainz versammeln, um gemeinsam fĂŒr den Klimaschutz und fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige, klimabezogene Politik der Landes- und Bundesregierung zu protestieren!

We won‘t give up.


Change is coming!

20.12. Anti-Repressions Demo

Unser 53ter Streik ist einem besonderen Thema gewidmet, und zwar polizeilichen Repressionen gegen Klimaaktivist*innen. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Repressionen gegen Aktivisti von Fridays for Future, sowohl in Frankfurt, bundesweit und auch international.
In Frankfurt gipfelten diese VorfĂ€lle am 29.11., als ein 15-jĂ€hriger Aktivisti nach Beendingung aller Aktionen von knapp 20 Polizeibeamten festgehalten, bedroht und eingeschĂŒchtert wurde. Ein solches Vorgehen ist nicht akzeptabel!

Wir beginnen am Freitag um 12 Uhr am Kaisersack, bringt alle eure Freund*innen mit!
Gemeinsam gegen Repressionen, denn klimaschĂŒtzen ist kein Verbrechen!

13.12. Geburtstagsstreik

Fridays for Future Frankfurt feiert am 13.12. Geburtstag! Seit einem Jahr Streiken wir nun ununterbrochen, eine Leistung auf die wir alle stolz sein können! Daher wird es an diesem Freitag auch keine normale Demonstration geben, sondern wir werden alle gemeinsam tanzen! Auch wenn wir unsere Ziele noch nicht erreicht haben, etwas Entspannung muss auch mal sein. Wir treffen uns wie gewohnt um 12 Uhr an der Bockenheimer Warte!